Dezember 2017 goals

ADVENTSKALENDER (1 von 4)

Jetzt haben wir doch tatsächlich schon das fünfte Türchen – oder in unserem Fall Tütchen – aufgemacht! Dabei hatte ich mir so fest vorgenommen, die letzten „Goals“ des Jahres pünktlich zum 1. Dezember zu posten. Liegt vielleicht an meiner Grundeinstellung zur Weihnachtszeit: Nicht stressen lassen! Die schönste Zeit des Jahres ist doch viel zu schade, um von einer Weihnachtsfeier zur nächsten zu hetzen, fünfzehntausend Sorten Plätzchen zu backen (und womöglich keine Zeit zu haben, sie zu essen) und Schnäppchen und Geschenke zu jagen. Sicher, bei uns gibt es auch Geschenke und Plätzchen. Aber wenn es bei zwei Sorten bleibt, weil die Kinder einfach am liebsten ausstechen wollen, dann ist es eben so. Und was die Geschenke angeht, habe ich tatsächlich (mit Ausnahme der Kita-Geschenke) alle Geschenke beisammen! Das liegt zum einen daran, dass ich mir fest vorgenommen habe, alles was geht im November zu besorgen (siehe November Goals). Und zum anderen halten wir es mit den Geschenken diese Weihnachten simpel. Alles in Maßen, oder wie war das noch mal? Denn sind wir mal ehrlich: Zeit für Glühwein und Weihnachtsfilme, für Sterne basteln und Schneemann bauen, für Weihnachtsgeschichten und Lichterketten, für Freunde und Familie ist doch tausend Mal wichtiger (und schöner!) als tausend Geschenke unterm Weihnachtsbaum.

Jetzt aber zu den Goals. Ein kurzer Rückblick auf den November:

  • Jeden Tag 5-10 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin
    (Das tat wirklich gut. Sollte ich beibehalten!)
  • Kathleens 4. Geburtstag feiern (YAY!)
  • Neues Herbstrezept ausprobieren
  • Thanksgiving mit Freunden feiern
  • Schuhkarton für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ packen
  • Zu jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse essen
    (Bis auf ein, zwei Ausnahmen, hab ich es geschafft. Der Mandarinen-Saison sei Dank.)
  • Den Großteil der Weihnachtsgeschenke besorgen
  • Teekorb und Süßigkeitenkorb ausmisten
  • Adventskalender machen
  • Fotobuch „Kathleens 4. Jahr“ anfangen (Fotos raussuchen)
  • Für Barista-Workshop anmelden (Hätte ich gemacht, waren aber alle Termine ausgebucht. Muss ich wohl im neuen Jahr machen.)
  • Fotos für Weihnachtskarten machen
    (Danke, Hannah!)

Dezember Goals:

  • Einen neuen Versuch starten für einen Adventsabend oder -Brunch
  • Eine schöne Krippe kaufen
  • Die Weihnachtsgeschichte lesen
  • Weihnachten zu Hause feiern (das erste Mal seit wir Kinder haben!)
  • Fotoprojekt aufholen!
  • Weihnachtskarten verschicken
  • Kathleens jährliches Fotobuch machen
  • Auf den Weihnachtsmarkt gehen
  • Eislaufen gehen
  • Winter Fun List erstellen
  • Gästezimmer für unseren Weihnachtsbesuch herrichten
  • Kita-Geschenke machen
  • Bei 5 „Random Acts of Kindness“ mitmachen (Ideen z.B. bei kindnessdignifies.de)

Euch allen eine entspannte Adventszeit!

 

One Year Baby Favorites

OneYearFavorites

Direkt mal vorneweg: man braucht keines dieser hier aufgelisteten Dinge, um ein Baby gesund und munter durchs erste Jahr zu bringen. Aber: Es sind alles Dinge, die wir im ersten Jahr mit Baby sehr nützlich fanden! Es gibt natürlich zu jedem Produkt Alternativen. Aber ich kann ja nur von den Produkten sprechen, die wir selbst benutzt haben.* Vielleicht hilft es ja der ein oder anderen werdenden Mama! Hier also zehn unserer Lieblingsprodukte, die uns durchs erste Jahr mit Baby begleitet haben:

Solly Baby Wrap (& Trage von Marsupi)

Ich weiß nicht, wie wir das erste Jahr ohne unser Tragetuch von Solly Baby und unsere Marsupi-Trage überstanden hätten! Es ist – vor allem beim zweiten Kind – soooo viel Wert, beide Hände frei (und das Baby trotzdem nah bei sich) zu haben.

Ich war ja zugegeben nie ein Fan von Tragetüchern. Die sahen alle so öko und schrecklich kompliziert aus, fand ich. Aber das von Solly Baby hat mich überzeugt. Die haben so tolle Farben zur Auswahl (zwei Mal pro Jahr kommen neue Kollektionen raus) und der Stoff ist super! Auch nach zwanzig Mal waschen noch kuschelweich und trotzdem stabil. Das erste halbe Jahr habe ich fast ausschließlich das Tragetuch benutzt.

Ab circa sechs Monaten kam dann mehr und mehr die Marsupi-Trage zum Einsatz. Die ist zwar nichts für sehr langes Tragen (die Gurte sind nicht gepolstert und auch sonst ist die Gewichtsverteilung nicht ganz optimal, finde ich), aber man hat sie super schnell und ohne sich zu verrenken angezogen! Und sie ist so leicht und praktisch verpackt, dass ich sie fast immer dabei hatte. Kurz gesagt: Wer eine unkomplizierte Trage für zwischendurch und unterwegs sucht, der liegt mit der Marsupi richtig. Für Wanderungen oder ganztägiges Tragen gibt es Tragen, die besser geeignet sind (den Ergo Baby z.B.).

Swaddle-Tücher

Die Tücher von Aden & Anaïs sind unsere absoluten Lieblingstücher. Wir haben sie anfangs zwar auch zum Pucken benutzt, aber eigentlich empfehle ich sie hier, weil sie so vielseitig einsetzbar sind: als Sonnenschutz für den Kinderwagen, als Wickelunterlage, Picknickdecke, leichte Sommerdecke und vor allem zum Kuscheln! UND: die Motive sind wirklich sehr süß, egal ob einfach gestreift oder mit Sternen, Blumen oder Walfischen.

Babyfon

Ach, wie war es schön, das erste Mal abends wieder unsere Lieblingssendung zu schauen, während das Baby oben ALLEINE im Babybay schläft. Okay, zugegeben, ich habe mehr auf den Bildschirm des Babyfons geschaut als auf den Fernseher, aber trotzdem!

Ist natürlich die Frage, ob es ein Babyfon mit Kamera sein muss oder nicht. Wir finden es super, weil man nicht bei jedem Geräusch ins Zimmer rennt, um zu gucken, ob alles okay ist, sondern erst mal auf dem Monitor beobachten kann, ob das Kind überhaupt wach ist oder nur mal eben im Schlaf Geräusche macht.

Und nach ein paar Abenden „Babywatching“ kriegt man dann auch von der Lieblingssendung wieder etwas mit (ha!).

Das Mama-Kochbuch

Ich muss zugeben, ich habe einige Bücher zum Thema „Kochen für Kinder“. Die meisten finde ich jedoch solala. Entweder viel zu aufwändig und mit Zutaten, die ich sonst nie benutzen würde oder so simpel, dass man dazu nicht wirklich ein Kochbuch braucht. Aber das Mama-Kochbuch von Hannah Schmitz (die jetzt übrigens auch einen sehr süßen Blog hat zum Thema Babyernährung) kann ich wirklich sehr empfehlen. Das Buch ist eingeteilt in Rezepte für die Schwangerschaft, das Wochenbett und das erste Jahr mit Baby. Viele der Rezepte machen wir mittlerweile regelmäßig. Unsere Lieblinge sind z.B. die Pancakes mit Ziegenfrischkäse und die Bananen-Zucchini-Muffins. Und auch die Schoko-Tarte ist der Hammer. Aber bisher war jedes Rezept, das wir ausprobiert haben, lecker!

Stokke Tripp Trapp & Ikea Antilop Hochstuhl

Der Hochstuhl von IKEA ist preislich einfach unschlagbar. Dazu ist das Design schlicht und der Stuhl passt daher in jedes Esszimmer. Die einzigen Nachteile: die Kinderbeine baumeln frei und die Stuhlbeine sind leicht ausgestellt, weshalb man öfter mal drüber stolpert. Dient selbstverständlich der Stabilität, nervt aber ein kleines bisschen. Eignet sich meiner Meinung nach super als extra Stuhl, falls Gäste mit Kleinkind zum Essen da sind oder man auf der Terrasse isst oder man einfach mal kurz einen sicheren Ort braucht, um das Kind abzustellen.

Der Klassiker von Stokke hat zwar seinen Preis, dafür ist die Qualität aber auch wirklich top und man kann ihn jahrelang nutzen. Ob sich die Babyschale lohnt, ist fraglich, aber mit ihr kann man den Stuhl wirklich von Anfang an benutzen. Später dann lassen sich Sitz- und Trittfläche ohne großen Aufwand an die Körpergröße des Kindes anpassen. Und die Stühle sehen auch noch gut aus! Also, absolute Empfehlung!

Krabbelschuhe

Wir haben die hier geschenkt bekommen und wir lieben sie! Das Leder ist sooo weich (und bio) und sie sind dazu auch noch unglaublich schick! Ich will noch mal ein Mädchen, nur damit ich die mit Punkten oder Schleifchen kaufen kann!

Nosefrida

Okay, jetzt wird’s ein bisschen eklig. Ihr dürft gerne diesen Punkt überspringen (haha!). Für die taffen, die weiterlesen: ihr werdet mir dankbar sein! Das Teil hat uns schon so manche Nacht gerettet. Oder zumindest das Einschlafen erleichtert. Denn Babies können nun mal noch nicht die Nase schneuzen. Und sie hassen es, durch den Mund zu atmen. Doofe Kombi, wenn die Nase zu ist. Und da kommt dann Nosefrida zum Einsatz. Damit saugt man die Rotznase quasi raus. Aber glaubt mir, es hört sich ekliger an als es ist.

Stokke Tablett

Das Tablett von Stokke ist eines der Dinge, die ich erst überhaupt nicht kaufen wollte (da es mir einfach zu teuer erschien) und jetzt total froh bin, dass wir es haben. Es ist einfach so wahnsinnig praktisch, vor allem wenn die Kinder schon relativ früh anfangen selbständig zu essen. Das Tablett hält mit den Saugnäpfen wirklich gut am Tisch – wird also von den Kindern nicht (samt Essen) auf den Boden geschleudert, so wie das mit Tellern manchmal der Fall ist. Und da das Tablett einen leicht erhöhten Rand hat, läuft nicht alles gleich auf den Boden, wenn mal was verschüttet wird. Vielleicht gibt es hier auch (günstigere) Alternativen, aber als ich damals suchte, habe ich nichts Vergleichbares gefunden.

(Wickel-)Rucksack

Das ist jetzt nicht die Entdeckung des Jahres! Ziemlich sicher bin ich sogar Jahre hintendran und in Berlin läuft eh schon jeder damit rum. Aber das ist ja hier kein Fashion-Blog und der Fjällräven Rucksack ist definitiv eins meiner „Baby Favorites“. Ich wünschte, ich hätte ihn beim ersten Kind schon gehabt. So viel besser für den Rücken als jede Umhängetasche, kaum Eigengewicht, genau die richtige Größe, um Windeln, Wechselklamotten und Snacks einzupacken und er schreit nicht: „Hey, ich bin eine Wickeltasche!“ UND: Es gibt den Rucksack in so vielen tollen Farben, dass ich am liebsten mindestens drei davon hätte! (Da ich das dann doch nicht rechfertigen kann, haben die Kinder jetzt eben die Kinderversion des Rucksacks. Ha!)

Burt’s Bees Diaper Rash Ointment

Ein etwas nüchterner letzter Punkt – ich geb’s zu. Aber die Popo-Creme von Burt’s Bees kann ich wirklich empfehlen. Sogar meine Hebamme war total begeistert!

Soooo, geschafft! Ich hoffe, irgendwem hilft’s weiter. Mich würde interessieren: Was sind eure Favoriten (solltet ihr Kinder haben)? Und was habt ihr alles so umsonst angeschafft? Darüber ließe sich vermutlich ein ähnlich langer Beitrag schreiben – haha.

*Der Beitrag ist nicht gesponsert oder in sonst irgendeiner Weise finanziell unterstützt. Haben wir alles brav selbst gekauft und bezahlt (und für empfehlenswert befunden).

 

I see, you see. | December photo

dezember_lichtermeer_kerstin

Das Foto ist eigentlich gar nicht für das Fotoprojekt entstanden. Für seine „8-Monat-Fotos“* habe ich die Lichterkette abgehängt und Amos zum Spielen gegeben. Aber ich finde, das Foto passt doch bestens zum letzten Motto des Fotoprojekts 2016: „Lichtermeer“.

Die Kunst beim Fotografieren war in diesem Fall hauptsächlich, Amos davon abzuhalten, in die kleinen Glühbirnchen zu beißen. Unglaublich, wie faszinierend Kinder Licht finden! Und wenn man es dann noch anfassen darf!! Bei uns sind die Lichterketten dieses Jahr jedenfalls nicht direkt mit der Weihnachtsdeko in den Keller gewandert. Die sollen schön noch ein bisschen hängen bleiben. Einfach, weil’s schön ist.

*{Vielleicht kennt ihr sie ja schon, aber die Milestone-Karten kann ich wärmstens empfehlen. Wir haben sie zur Geburt geschenkt bekommen und ich habe sie seither auch schon an Freunde verschenkt. Sie sind wirklich süß gestaltet und eine gute Motivation, jeden Monat – bzw. bei Meilensteinen, wie krabbeln, essen, Mama sagen etc. – ein paar Fotos zu machen.}

I see, you see. | March photo

Passend zum Frühlingsanfang ist das Motto unseres Fotoprojektes diesen Monat „Frühlingserwachen“. Hier in Wiesbaden blüht auch tatsächlich schon so einiges! Trotzdem hab ich ein bisschen inszeniert für das Foto. Schöne Blüten alleine reichen bei mir momentan leider nicht aus, um mich wach zu kriegen. Da muss schon Kaffee her. Könnte an der Frühjahrsmüdigkeit liegen. Oder an der Schwangerschaftsmüdigkeit. Oder aber am schönen neuen Kaffeebecher, den ich geschenkt bekommen habe und aus dem der Kaffee gleich doppelt so gut schmeckt!

MÄRZ_Kerstin

In diesem Sinne: Habt eine schöne Osterzeit und genießt das Frühlingserwachen! Meine Lieblingsjahreszeit!! Und dieses Jahr wird der Frühling besonders schön!

DIY | Kaufmannsladen

Vielleicht braucht ja noch jemand eine Ostergeschenkidee für die Kleinsten? Oder ihr seid – so wie ich gerade – vom Nestbautrieb gesteuert und sucht nach bezahlbaren, einfach umzusetzenden Ideen? Dann hab ich was für euch!

Kaufladen (1 von 1)

Bei uns steht der Kaufmannsladen schon seit ein paar Monaten im Kinderzimmer und ist nicht nur bei unserer Tochter, sondern auch bei deren Freunden der Hit. Die Idee dafür stammt nicht von mir – so viel schon mal vorweg – sondern von Pinterest. Genauer gesagt von Limmaland. Die stellen Klebefolien für IKEA-Möbel her, mit denen man das Kinderzimmer aufhübschen kann. Mich hat diese Variante des Kaufmannsladens aus mehreren Gründen überzeugt: Es ist preiswert, einfach anzubringen bzw. aufzubauen und platzsparend. Und sollten die Kinder irgendwann doch keine Lust mehr aufs einkaufen haben, ist die Folie auch schnell wieder abgemacht und die Regale kann man dann ja anderweitig nutzen!

Kaufladen_1

Kaufladen_2

Kaufladen_3

Vielleicht ist das ja auch was für euch? Was habt ihr so für Ideen fürs Kinderzimmer? Uns geht so langsam der Platz aus, sonst fände ich ja auch ein Tipi toll!

Frischekur fürs Wohnzimmer

Kissen (2 von 13)

Ob es das neue Jahr war? Oder der Nestbautrieb, der langsam aber sicher beginnt? Keine Ahnung! Ab und zu überkommt es mich einfach. Da würde ich am liebsten alles neu machen: Wände streichen, Möbel rücken, Lampen austauschen. Am besten alles auf einmal. Aber da spielt nicht immer die Zeit mit. Oder das Budget. Oder der Mann. Na gut, dann habe ich mir eben vorerst ein kleines, zeitsparendes und günstiges Projekt überlegt, mit dem auch der Mann einverstanden war.

Die Idee dazu kam sogar indirekt (und sicher ungewollt) von meinem Mann, der mir dieses wunderschöne Kissen von OYOY zu Weihnachten schenkte:

Kissen (9 von 13)

Das passte leider so überhaupt nicht zu den meisten anderen Sofakissen, die wir hatten. Aber die Farben fand ich so schön frisch und winterlich mit Vorfreude auf Frühling, dass ich das Kissen als Farbvorlage nahm und die restlichen Kissen durch neue Kissenbezüge in grau, weiß und rosé ausgetauscht habe. Fündig wurde ich vor allem bei H&M Home und Zara Home. Bei beiden gibt es momentan eine große Auswahl in eben diesen Farben zu vernünftigen Preisen. Und auch die Materialien sind toll: Leinen, Strick und Samt. Passt sehr schön zusammen, finde ich. Die großen weißen Kissen sind vom Schweden und waren bereits in meinem Besitz. Das Kissen von OYOY ist aus meinem Lieblingsladen hier in Wiesbaden. Ähnliche habe ich aber auch online zum Beispiel hier und hier gesehen.

Fürs erste bin ich mit der Frischekur fürs Wohnzimmer zufrieden gestellt!

Kissen_Samt

Obwohl, die Vorhänge… und die Lampe… Nein, gut jetzt fürs erste. Kennt ihr das auch? Packt euch auch manchmal das „Am liebsten alles neu machen“-Fieber?