Yummy | Meine fünf liebsten Erdbeer-Rezepte

Die Erdbeerzeit ist ja leider schon wieder (so gut wie) vorbei! Und wir waren zu spät fürs Selbstpflücken! Aber gegessen haben wir viiiiele! Und ein paar Rezepte ausprobiert, die ich heute mit euch teilen will:

ErdbeerRezepte

Foto-Quellen von oben links im Uhrzeigersinn: ich, Heavenlynn Healthy, Tastesheriff, Tummy Love, Living at Home
  1. Erdbeer-Marmelade: Das haben wir diesen Sommer mehrmals gekocht, da es so einfach ist! Ich halte mich einfach an die Anleitung auf der Gelierzucker-Packung. Und auch wenn sich Erdbeer-Basilikum oder Erdbeer-Minze (oder oder oder) spannender anhört als einfach nur Erdbeer-Marmelade – ich mag Erdbeer-Marmelade einfach am liebsten frisch und ohne irgendwelches Zusatzgedöns. In kleine Weckgläser gefüllt und mit selbst „bedrucktem“ Label versehen, macht sich Marmelade auch prima als kleines Geschenk!
  2. Erdbeer-Kokos-Popsicles: Da der Eis-Konsum in unserem Hause ziiiemlich hoch ist, bin ich immer froh, ein Rezept zu finden, das nicht nur schmeckt, sondern auch noch einigermaßen gesund ist! Dieses hier von Heavenlynn Healthy finde ich super! (Ich habe noch ein bisschen griechischen Joghurt darunter gemischt.)
  3. Erdbeer-Tiramisu: Nicht so gesund, wie die Popsicles, aber auch sehr sehr lecker! Kam sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sehr gut an! Wer Erdbeerkuchen mit Sahne toll findet, nur auf den Tortenguss verzichten könnte, für den ist das Tiramisu genau das Richtige.
  4. Milchreis mit Erdbeeren: Milchreis ist bei uns sowieso der Hit, aber mit frischen Erdbeeren… Mmmhhh! Wenn man (bei vier Teilen Milch) einen Teil durch Kokosmilch und einen Teil durch Schlagsahne ersetzt, wird der Milchreis noch cremiger!
  5. Erdbeer-Limes: Das Rezept hatte ich in der Living at Home entdeckt und direkt für einen Mädelsabend ausprobiert. Schmeckt pur bzw. auf Eiswürfeln, aber auch mit Ginger Ale aufgefüllt total lecker!

Vielleicht ist da ja auch was für euch dabei? Und welche Erdbeer-Rezepte sollte ich unbedingt mal ausprobieren? Immer her damit!

Yummy | Meine fünf liebsten Kürbis-Rezepte

Da ist sie wieder, die Kürbiszeit! Und ich finde ja, nichts bringt einen mehr in Herbstlaune als der Kürbis. Zumindest essenstechnisch. Ich probiere immer wieder gerne neue (Kürbis)rezepte aus, aber diese hier kommen immer wieder auf den Tisch:

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Quellen von links oben im Uhrzeigersinn: The Adventures of Bob and Shan, Zucker Zimt und Liebe, Dreierlei Liebelei, Tastesheriff, Wildeisen
  1. Kürbissuppe: Da hab ich nur das hübsche Foto von „Bob and Shan“ verwendet, das Rezept nehme ich immer vom „Gewürz Müller„. Die verkaufen eine geniale Gewürzmischung, die sich perfekt für Kürbissuppe eignet und da hinten drauf steht das Rezept. Ganz einfach, ohne tausend Zutaten.
  2.  Kürbiswaffeln: Die sind zwar sehr lecker (deshalb auch in meiner Top 5), aber auch ziemlich viel Aufwand. Also eher was für einen verregneten Sonntagnachmittag, nicht so sehr für schnell zwischendurch.
  3.  Kürbis-Risotto mit Speck und Salbei: Kürbisrisotto finde ich persönlich das leckerste aller Risottos. Und das hier mit Bacon und Salbei? Mmmhhh… Eine ebenso leckere Variante ohne Wein, dafür mit Mascarpone, gibt’s in meinem derzeit absoluten Lieblingskochbuch von Hannah Schmitz.
  4. Kürbis Cookies: Die sind nicht nur kinderleicht zu machen, sondern auch noch sehr sehr seeehr lecker! Unbedingt ausprobieren!
  5. Kartoffel-Kürbis-Rösti: Vielleicht nicht ganz so kürbislastig wie die anderen Rezepte, aber eine leckere Alternative zum gewöhnlichen Kartoffelrösti. Und aus dem übriggebliebenen Kürbis macht man dann einfach die Cookies zum Nachtisch!

Vielleicht ist bei meiner Auswahl ja auch was für euch dabei! Seid ihr auch Kürbis-Fans? Und wenn ja, was sind eure Lieblingskürbisrezepte?

 

 

 

 

Yummy | Stillkekse

Stillkekse (1 von 6)

Ich bin ja froh, dass es mit dem Stillen so gut klappt. Aber ich habe einfach immer Hunger! Gerade so, als würde alles was ich esse, direkt zu ihm weiter wandern. Naja, so ungefähr ist es ja auch. Und man sollte es nicht meinen, aber es ist mit einem Neugeborenen (und einer wilden Zweieinhalbjährigen) gar nicht so einfach, sich zwischendurch gesunde Snacks zu machen, die auch noch satt machen. Und man kann ja auch nicht immer Bananen oder Müsliriegel essen…

Des Problems Lösung brachte eine Freundin mit: in Form von diesen leckeren Haferflocken-Kokos-Keksen (von mir nur noch Stillkekse genannt). Extrem lecker, gar nicht mal so ungesund und vor allem nahrhaft. Ein perfekter schneller Snack für zwischendurch. Und ein perfektes Geschenk für frisch gebackene Mamas. Oder auch einfach so. Als bräuchte man tausend Gründe für leckere Kekse…

Viel Spaß beim Backen!

Das braucht ihr:

  • 150 g Mehl
  • 100 g grobe Haferflocken
  • 100 g Kokosraspeln
  • 50-75 g braunen Zucker
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zuckerrübensaft
  • 1 TL Backpulver

Und so geht’s:

Ofen auf 160 Grad vorheizen. Mehl, Haferflocken, Kokosraspeln und Zucker mischen. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen, dann Zuckerrübensaft und zwei Esslöffel Wasser dazugeben. Dann das Backpulver unterrühren (schäumt im Topf auf). Das warme Buttergemisch zur Mehlmischung geben und verrühren. Kleine Teigkugeln mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen und mit einer Gabel etwas flachdrücken. Etwa zehn Minuten backen, kurz auf dem Bleck abkühlen lassen, dann auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.

 

Yummy | Bananenbrot

Banana Bread (5 von 5)

Meine Liebe für Bananenbrot hat sich während meines Austauschjahres in den USA entwickelt. Da gab’s das im Coffee Shop der Uni und wurde zusammen mit einem Cappuccino zu meinem „Go-to-Frühstück“, wenn’s schnell gehen musste. Und das musste es öfters. Zurück in Deutschland begab ich mich auf die Suche nach einem guten Rezept und wurde fündig. Ich habe das Rezept über die Jahre hinweg ein bisschen verändert, aber ursprünglich stammt es von meiner (amerikanischen) Schwiegermutter. Es ist wirklich einfach zuzubereiten und sehr sehr lecker! Probiert’s aus!

Das braucht ihr:

  • 4 reife Bananen (die müssen wirklich richtig reif sein, also kurz bevor ihr sie wegwerfen würdet, lieber Bananenbrot backen)
  • 1/2 cup (ca. 125g) weiche Butter
  • 1/2 cup (ca. 100g) Zucker
  • 2 Eier
  • 1/3 cup (ca. 80ml) Milch {hier nehme ich manchmal auch saure Sahne, das macht das Brot auch schön saftig}
  • 1-2 TL Vanillemark
  • 2 cups (ca. 250g) Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz

Und so geht’s:

Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und Kastenform einfetten. Butter und Zucker schaumig schlagen und Eier einzeln hinzugeben. Bananen zerdrücken und mit Milch und Vanille zum Butter-Zucker-Ei-Gemisch geben und gut verrühren. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und mit der Bananenmischung vermengen. Teig in die Form geben und ca. 45 Minuten backen.

Yummy | Bircher Müsli

Ich muss ja zugeben: Frühstücken war eigentlich nie so mein Ding. Da hab ich lieber zehn Minuten länger geschlafen. Während der Schulzeit hat meine Mutter mir und meinen Geschwistern immer geschnittenes Obst in die Hand gedrückt, auf dem Weg zur Tür raus sozusagen, damit wir wenigstens irgendwas gegessen hatten. Im Studium hab ich viel zu oft schnell was beim Bäcker geholt auf dem Weg zur Uni. Und dann schnell schnell vor der Vorlesung verdrückt. Aber zu der Zeit habe ich doch auch ausgiebige WG- und Freundinnen-Frühstücke lieben gelernt. Und auch wenn ich bis heute nicht der Typ bin, der aufsteht und sich schon aufs Frühstück freut (außer vielleicht während der Schwangerschaft), so genieße ich doch ein ausgiebiges Frühstück am Wochenende mit allem drum und dran. Und wenn es wirklich „alles drum und dran“ gibt, dann eben auch ein leckeres Müsli! Wie zum Beispiel das hier: Eine Art Bircher Müsli mit frischen Beeren und leckerem Hafer-Mandel-Crunch. Die Mengen-Angaben sind ziemlich ungenau, da ich das immer so nach Gefühl mache. Aber glaubt mir, das funktioniert! Man kann ja immer etwas Flüssigkeit oder eben Haferflocken – je nachdem – dazugeben, bis das Müsli die Konsistenz hat, die man gerne möchte.

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Das braucht ihr:

  • grobe und zarte Haferflocken (je ca. eine halbe Packung)
  • Apfelsaft
  • Milch
  • Naturjoghurt (ca. 300g)
  • Schlagsahne (1 Becher)
  • gemahlene und gehobelte Mandeln (je ca. eine halbe Packung)
  • Leinsamen (eine Handvoll)
  • etwas Honig und ggf. etwas braunen Zucker
  • Äpfel, Birnen (je ein bis zwei)
  • Beeren (je nach Geschmack)

So geht’s:

Am Abend vorher die Hälfte der groben und alle zarten Haferflocken mischen und mit Apfelsaft und Milch (etwa zu gleichen Teilen) ansetzen, so dass die Haferflocken etwas schwimmen. Sie sollen sich ja über Nacht vollsaugen. Apfel und Birne klein schneiden und in die Haferflockenmischung geben.

Gemahlene Mandeln kurz in einer Pfanne rösten und mit den Leinsamen in die Haferflockenmischung einrühren. Dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die restlichen groben Haferflocken mit gehobelten Mandeln in etwas Kokosöl rösten und mit Honig (oder auch etwas braunem Zucker) karamellisieren. Zum Kühlen zur Seite stellen.

Joghurt und geschlagene Sahne unter das angesetzte Müsli mischen. Beeren unterheben. Den Großteil der karamellisierten Haferflocken-Mandel-Mischung unter das Müsli heben, den Rest oben drauf verteilen.

Lasst es euch schmecken!

 

Yummy | Erdbeer-Joghurt-Popsicles

Popsicle (1 von 1)

Weil’s so schön bzw. lecker war, gibt’s gleich noch ein Eisrezept! Dieses Mal Eis am Stiel oder auch Popsicles. Die habe ich aus der Not heraus selbst erfunden – da ich eine gesunde Variante brauchte – um nicht immer „Nein“ sagen zu müssen, wenn meine Tochter nach Eis schreit. (Sie kann ja schlecht jeden Tag ein Mini-Magnum essen.) Und ich muss sagen, sie waren wirklich sehr lecker!

Das braucht ihr:

  • 250g Naturjoghurt (ich hab griechischen benutzt, mir ging’s ja eher um den Zucker als um’s Fett)
  • 3 EL Honig (je nach Geschmack)
  • 300g Erdbeeren
  • Saft einer halben Zitrone
  • Eisförmchen (ich habe z.B. das hier benutzt)

So geht’s:

Erdbeeren waschen und mit Zitronensaft pürieren. Joghurt mit Honig mischen und unter das Erdbeerpüree mischen. In die Förmchen gießen, Stäbchen rein und ab ins Gefrierfach. Nach etwa drei Stunden sind sie fertig!

Yummy | Brombeer-Mascarpone-Eis

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Heute ist es zwar schön grau und verregnet und ich freue mich eigentlich wirklich auf den Herbst – aber: wer sagt denn, dass man nur im Sommer Eis essen darf?!

Dieses Eis habe ich (neben ein paar anderen ;-)) diesen Sommer ausprobiert und ich werde bestimmt nicht bis zum nächsten Sommer warten, um es noch mal zu machen. Sieht ja auch farbtechnisch fast ein wenig herbstlich aus, oder nicht? Ich habe mir dafür mehrere Rezepte angesehen (z.B. bei Fräulein Klein) und mich grob daran orientiert, aber dann ein wenig abgewandelt.

Ihr braucht:

  • Eine Schale Brombeeren (etwa 250g) plus ein paar andere Beeren (Ich habe Himbeeren benutzt, wer es gerne süßer mag, sollte lieber Erdbeeren nehmen).
  • 75g Zucker (Oder mehr, wer es süßer mag. Wir fanden es gut so.)
  • Ein Becher Mascarpone (250g)
  • Ein Becher Sahne
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100ml Milch

So geht’s:

Beeren waschen und mit Zucker pürieren. Ein paar zur Seite legen. Mascarpone gut unterrühren. Dann Sahne (ungeschlagen), Milch und Vanillemark dazu, kräftig rühren und dann ab in die Eismaschine! Kurz bevor die Masse fest wird, die zur Seite gelegten Beeren dazugeben. Entweder direkt verzehren oder in einer verschließbaren Schüssel im Gefrierfach lagern. Dann aber etwa eine halbe Stunde vor Verzehr rausnehmen und antauen lassen. Mhhhh…! Auf einen leckeren Spätsommer!