One Year Baby Favorites

OneYearFavorites

Direkt mal vorneweg: man braucht keines dieser hier aufgelisteten Dinge, um ein Baby gesund und munter durchs erste Jahr zu bringen. Aber: Es sind alles Dinge, die wir im ersten Jahr mit Baby sehr nützlich fanden! Es gibt natürlich zu jedem Produkt Alternativen. Aber ich kann ja nur von den Produkten sprechen, die wir selbst benutzt haben.* Vielleicht hilft es ja der ein oder anderen werdenden Mama! Hier also zehn unserer Lieblingsprodukte, die uns durchs erste Jahr mit Baby begleitet haben:

Solly Baby Wrap (& Trage von Marsupi)

Ich weiß nicht, wie wir das erste Jahr ohne unser Tragetuch von Solly Baby und unsere Marsupi-Trage überstanden hätten! Es ist – vor allem beim zweiten Kind – soooo viel Wert, beide Hände frei (und das Baby trotzdem nah bei sich) zu haben.

Ich war ja zugegeben nie ein Fan von Tragetüchern. Die sahen alle so öko und schrecklich kompliziert aus, fand ich. Aber das von Solly Baby hat mich überzeugt. Die haben so tolle Farben zur Auswahl (zwei Mal pro Jahr kommen neue Kollektionen raus) und der Stoff ist super! Auch nach zwanzig Mal waschen noch kuschelweich und trotzdem stabil. Das erste halbe Jahr habe ich fast ausschließlich das Tragetuch benutzt.

Ab circa sechs Monaten kam dann mehr und mehr die Marsupi-Trage zum Einsatz. Die ist zwar nichts für sehr langes Tragen (die Gurte sind nicht gepolstert und auch sonst ist die Gewichtsverteilung nicht ganz optimal, finde ich), aber man hat sie super schnell und ohne sich zu verrenken angezogen! Und sie ist so leicht und praktisch verpackt, dass ich sie fast immer dabei hatte. Kurz gesagt: Wer eine unkomplizierte Trage für zwischendurch und unterwegs sucht, der liegt mit der Marsupi richtig. Für Wanderungen oder ganztägiges Tragen gibt es Tragen, die besser geeignet sind (den Ergo Baby z.B.).

Swaddle-Tücher

Die Tücher von Aden & Anaïs sind unsere absoluten Lieblingstücher. Wir haben sie anfangs zwar auch zum Pucken benutzt, aber eigentlich empfehle ich sie hier, weil sie so vielseitig einsetzbar sind: als Sonnenschutz für den Kinderwagen, als Wickelunterlage, Picknickdecke, leichte Sommerdecke und vor allem zum Kuscheln! UND: die Motive sind wirklich sehr süß, egal ob einfach gestreift oder mit Sternen, Blumen oder Walfischen.

Babyfon

Ach, wie war es schön, das erste Mal abends wieder unsere Lieblingssendung zu schauen, während das Baby oben ALLEINE im Babybay schläft. Okay, zugegeben, ich habe mehr auf den Bildschirm des Babyfons geschaut als auf den Fernseher, aber trotzdem!

Ist natürlich die Frage, ob es ein Babyfon mit Kamera sein muss oder nicht. Wir finden es super, weil man nicht bei jedem Geräusch ins Zimmer rennt, um zu gucken, ob alles okay ist, sondern erst mal auf dem Monitor beobachten kann, ob das Kind überhaupt wach ist oder nur mal eben im Schlaf Geräusche macht.

Und nach ein paar Abenden „Babywatching“ kriegt man dann auch von der Lieblingssendung wieder etwas mit (ha!).

Das Mama-Kochbuch

Ich muss zugeben, ich habe einige Bücher zum Thema „Kochen für Kinder“. Die meisten finde ich jedoch solala. Entweder viel zu aufwändig und mit Zutaten, die ich sonst nie benutzen würde oder so simpel, dass man dazu nicht wirklich ein Kochbuch braucht. Aber das Mama-Kochbuch von Hannah Schmitz (die jetzt übrigens auch einen sehr süßen Blog hat zum Thema Babyernährung) kann ich wirklich sehr empfehlen. Das Buch ist eingeteilt in Rezepte für die Schwangerschaft, das Wochenbett und das erste Jahr mit Baby. Viele der Rezepte machen wir mittlerweile regelmäßig. Unsere Lieblinge sind z.B. die Pancakes mit Ziegenfrischkäse und die Bananen-Zucchini-Muffins. Und auch die Schoko-Tarte ist der Hammer. Aber bisher war jedes Rezept, das wir ausprobiert haben, lecker!

Stokke Tripp Trapp & Ikea Antilop Hochstuhl

Der Hochstuhl von IKEA ist preislich einfach unschlagbar. Dazu ist das Design schlicht und der Stuhl passt daher in jedes Esszimmer. Die einzigen Nachteile: die Kinderbeine baumeln frei und die Stuhlbeine sind leicht ausgestellt, weshalb man öfter mal drüber stolpert. Dient selbstverständlich der Stabilität, nervt aber ein kleines bisschen. Eignet sich meiner Meinung nach super als extra Stuhl, falls Gäste mit Kleinkind zum Essen da sind oder man auf der Terrasse isst oder man einfach mal kurz einen sicheren Ort braucht, um das Kind abzustellen.

Der Klassiker von Stokke hat zwar seinen Preis, dafür ist die Qualität aber auch wirklich top und man kann ihn jahrelang nutzen. Ob sich die Babyschale lohnt, ist fraglich, aber mit ihr kann man den Stuhl wirklich von Anfang an benutzen. Später dann lassen sich Sitz- und Trittfläche ohne großen Aufwand an die Körpergröße des Kindes anpassen. Und die Stühle sehen auch noch gut aus! Also, absolute Empfehlung!

Krabbelschuhe

Wir haben die hier geschenkt bekommen und wir lieben sie! Das Leder ist sooo weich (und bio) und sie sind dazu auch noch unglaublich schick! Ich will noch mal ein Mädchen, nur damit ich die mit Punkten oder Schleifchen kaufen kann!

Nosefrida

Okay, jetzt wird’s ein bisschen eklig. Ihr dürft gerne diesen Punkt überspringen (haha!). Für die taffen, die weiterlesen: ihr werdet mir dankbar sein! Das Teil hat uns schon so manche Nacht gerettet. Oder zumindest das Einschlafen erleichtert. Denn Babies können nun mal noch nicht die Nase schneuzen. Und sie hassen es, durch den Mund zu atmen. Doofe Kombi, wenn die Nase zu ist. Und da kommt dann Nosefrida zum Einsatz. Damit saugt man die Rotznase quasi raus. Aber glaubt mir, es hört sich ekliger an als es ist.

Stokke Tablett

Das Tablett von Stokke ist eines der Dinge, die ich erst überhaupt nicht kaufen wollte (da es mir einfach zu teuer erschien) und jetzt total froh bin, dass wir es haben. Es ist einfach so wahnsinnig praktisch, vor allem wenn die Kinder schon relativ früh anfangen selbständig zu essen. Das Tablett hält mit den Saugnäpfen wirklich gut am Tisch – wird also von den Kindern nicht (samt Essen) auf den Boden geschleudert, so wie das mit Tellern manchmal der Fall ist. Und da das Tablett einen leicht erhöhten Rand hat, läuft nicht alles gleich auf den Boden, wenn mal was verschüttet wird. Vielleicht gibt es hier auch (günstigere) Alternativen, aber als ich damals suchte, habe ich nichts Vergleichbares gefunden.

(Wickel-)Rucksack

Das ist jetzt nicht die Entdeckung des Jahres! Ziemlich sicher bin ich sogar Jahre hintendran und in Berlin läuft eh schon jeder damit rum. Aber das ist ja hier kein Fashion-Blog und der Fjällräven Rucksack ist definitiv eins meiner „Baby Favorites“. Ich wünschte, ich hätte ihn beim ersten Kind schon gehabt. So viel besser für den Rücken als jede Umhängetasche, kaum Eigengewicht, genau die richtige Größe, um Windeln, Wechselklamotten und Snacks einzupacken und er schreit nicht: „Hey, ich bin eine Wickeltasche!“ UND: Es gibt den Rucksack in so vielen tollen Farben, dass ich am liebsten mindestens drei davon hätte! (Da ich das dann doch nicht rechfertigen kann, haben die Kinder jetzt eben die Kinderversion des Rucksacks. Ha!)

Burt’s Bees Diaper Rash Ointment

Ein etwas nüchterner letzter Punkt – ich geb’s zu. Aber die Popo-Creme von Burt’s Bees kann ich wirklich empfehlen. Sogar meine Hebamme war total begeistert!

Soooo, geschafft! Ich hoffe, irgendwem hilft’s weiter. Mich würde interessieren: Was sind eure Favoriten (solltet ihr Kinder haben)? Und was habt ihr alles so umsonst angeschafft? Darüber ließe sich vermutlich ein ähnlich langer Beitrag schreiben – haha.

*Der Beitrag ist nicht gesponsert oder in sonst irgendeiner Weise finanziell unterstützt. Haben wir alles brav selbst gekauft und bezahlt (und für empfehlenswert befunden).

 

Yummy | Stillkekse

Stillkekse (1 von 6)

Ich bin ja froh, dass es mit dem Stillen so gut klappt. Aber ich habe einfach immer Hunger! Gerade so, als würde alles was ich esse, direkt zu ihm weiter wandern. Naja, so ungefähr ist es ja auch. Und man sollte es nicht meinen, aber es ist mit einem Neugeborenen (und einer wilden Zweieinhalbjährigen) gar nicht so einfach, sich zwischendurch gesunde Snacks zu machen, die auch noch satt machen. Und man kann ja auch nicht immer Bananen oder Müsliriegel essen…

Des Problems Lösung brachte eine Freundin mit: in Form von diesen leckeren Haferflocken-Kokos-Keksen (von mir nur noch Stillkekse genannt). Extrem lecker, gar nicht mal so ungesund und vor allem nahrhaft. Ein perfekter schneller Snack für zwischendurch. Und ein perfektes Geschenk für frisch gebackene Mamas. Oder auch einfach so. Als bräuchte man tausend Gründe für leckere Kekse…

Viel Spaß beim Backen!

Das braucht ihr:

  • 150 g Mehl
  • 100 g grobe Haferflocken
  • 100 g Kokosraspeln
  • 50-75 g braunen Zucker
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zuckerrübensaft
  • 1 TL Backpulver

Und so geht’s:

Ofen auf 160 Grad vorheizen. Mehl, Haferflocken, Kokosraspeln und Zucker mischen. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen, dann Zuckerrübensaft und zwei Esslöffel Wasser dazugeben. Dann das Backpulver unterrühren (schäumt im Topf auf). Das warme Buttergemisch zur Mehlmischung geben und verrühren. Kleine Teigkugeln mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen und mit einer Gabel etwas flachdrücken. Etwa zehn Minuten backen, kurz auf dem Bleck abkühlen lassen, dann auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.

 

Endspurt

 

Bump (10 von 15)Noch 5 Tage! Oder so…

Es halten sich ja nur sehr wenige Babies an den errechneten Termin. Vielleicht ist es also auch noch eine Woche. Oder sogar zwei Wochen. Oder nur noch zwei Tage! Whaa!

Das Kinder kriegen ist echt eine aufregende Sache. Man sollte meinen, beim zweiten Mal ist das alles viel weniger spektakulär und läuft eben so nebenher – man hat es ja schließlich alles schon mal erlebt. Und das stimmt natürlich auch irgendwie. Ich habe während dieser Schwangerschaft zum Beispiel viel weniger Bücher gewälzt und nicht ein einziges Mal in „Das große Buch der Schwangerschaft“ geschaut! Es kommt sogar vor, dass ich mehrere Tage lang die Schwangerschafts-App auf dem Handy nicht öffne. Das hätte es bei der ersten Schwangerschaft nicht gegeben! Da konnte ich es kaum erwarten, das nächste Kapitel zu lesen oder in der App zu sehen: Yeah, unser Baby ist von Himbeergröße auf Traubengröße gewachsen. Ich konnte auch ad-hoc antworten: „23+4“, wenn mich jemand fragte, wie weit ich denn sei. Und letztens habe ich mich beim Frauenarzt um eine ganze Woche vertan! Ups. Ich habe dieses Mal auch kaum ein Foto von meinem wachsenden Babybauch gemacht (das Beitragsfoto hat heute spontan unsere Babysitterin gemacht), während ich bei der ersten Schwangerschaft schön brav jede Woche bildlich festgehalten habe.

Naja, beim zweiten Mal ist eben alles ein bisschen anders. Aber deshalb nicht weniger schön oder weniger spektakulär. Die Vorfreude ist sogar doppelt so groß! Denn man weiß jetzt, worauf man sich freuen darf. Auf klitzekleine Fingerchen, die nach einem greifen. Auf weiche Babyhaut, die so gut duftet wie sonst nichts auf der Welt. Auf ein kleines Wunder, dass unsere Herzen im Nu erobern wird.

Also, wann auch immer du dich auf den Weg machst – wir freuen uns sehr auf dich, kleiner Mann.